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Quadtuning - Berlin
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Yamaha Raptor 660 Big bore auf 727ccm

Big Bore

Rechts Heck Front Fahrersicht Vergaser rechts Getriebe Radkasten vorn rechts Deckel
Vorbereitung Big Bore 660 ccm auf 727 ccm Hell fräst Unterbau Fräsung fast fertig Anpassung Zylinder . . .

 

Yamaha Raptor Umbau von 660ccm auf Big Bore 727ccm

Der Umbau von 660ccm auf 727ccm ist nicht so einfach!

Umfangreiche Änderungen müssen an den Motorteilen vorgenommen werden damit die Teile zueinander passen.

Der Zylinderroling bedarf einiger Vorarbeiten am Zylinder selber. Nach dem termischen Ausschrumpfen der alten Laufbuchse muss der Aluzylinderblock erst neu gebohrt werden um den etwas größeren Zylinderroling für 727ccm aufzunehmen. Dieser wird dann in den Umgebauten, wiederum termisch, eingeschrumpft und erneut auf Maß gebohrt und gehont.

Der Zylinder passt aber nicht mehr auf den Unterbau so das man die Öffnung im Motorblock um einige Milimeter vergrößern muß. Das Abdichten der Kurbelwelle und Umgebung hat dabei höchste Priorität denn ein einfacher Span kann viel zerstören. Nachdem der Big Bore Zylinder maßhaltig auf dem Unterbau sitzt kann man die angefallende späne absaugen und die Dichtung entfernen. Eine sehr genaue Reinigung des Unterbaues ist zwingend notwendig damit Reste der Dichtung und eventuell reingespühlte Aluspäne den Motor auch wieder verlassen. Eine Druckluftspühlung und anschließende Abspühlung mit Öl ist genau so wichtig wie das abwischen aller Teile von innen mit einem nicht fusselnden Tuch. Nach der ganzen Reinigungsprozedur kann der Kolben in den Zylinder mit Kolbenringen vorsichtig eingesetzt werden.

Es darf nicht vergessen werden das durch die Veränderungen am Hubraum und Änderung des Kolbens sich auch die Verdichtung von 9,2:1 auf 12:1 anhebt.

Der Hersteller sagt da ganz klar das nach dem Umbau eine andere Spritsorte mit min 102 Oktan gefahren werden muss. Wer das nicht macht und weiterhin ungeeigneten Sprit, wie Super(95 Okt)oder Super Plus(98Okt) fährt riskiert einen Motorschaden und der tritt nicht unbedingt sofort auf.

Sicherlich wird der Motor auch mit 95 OKT anspringen aber die Klingelneigung ist derart hoch das die Temperatur sehr schnell ansteigt und das Gemisch sich schon vor dem Zündfunken unter Last selber entzündet was den Motor zerstört !