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Reifen und Felgen

Geländ &Mischreifen Vergleich 22 Zoll AEON innen Overland außen Felge vorbereiten Grundierung Decklack Fertig
Lackiert AEON Innenseite Reflektor NEON-Rand Metallik- u. Klarlack OVERLAND außen gelbe Reflektoren Zeichendeutung  
Zaubern mit Löffler Lieferung Löffler
Zaubern mit Löffler Auslieferung Löffler . . . . .  

In der untersten Reihe, die ersten beiden Bilder, sieht man mal ein Beispiel wie man Reifen nicht versenden sollte. Erst nach aufwendigen Aufwärmen und vorsichtigem Entfalten war mit den Reifen etwas anzufangen ohne das der Gummi Schäden davon trägt. Solch eine Lieferung ist aber angeblich nicht ungewöhnlich, lässt aber dann zweifeln an Sicherheit bei der Fahrt und Unwucht. Wer soetwas bekommt sollte die Mäntel erst mal in einem Heißwasserbad entfalten und sie dann erst zum Aufziehen bringen. Dieses sind übrigens die besten Geländereifen die sich auch im Winter sehr gut eignen.

einfach den folgenden Text kopieren und mitführen und dann dem Beamten bei Blabla auf die Nase drücken und freundlich sein 8-)

Auszug aus der neuen StVO vom 04.12.2010:
"(3a) Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, welche die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen). Kraftfahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 gemäß Anlage XXIX der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. September 1988 (BGBl. I S. 1793), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 872) geändert worden ist, dürfen bei solchen Wetterverhältnissen auch gefahren werden, wenn an den Rädern der Antriebsachsen M+S-Reifen angebracht sind. Satz 1 gilt nicht für Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft sowie für Einsatzfahrzeuge der in § 35 Absatz 1 genannten Organisationen, soweit für diese Fahrzeuge bauartbedingt keine M+S-Reifen verfügbar sind. Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen."


Es ist nicht ganz korrekt, dass ein Winterreifen das Zeichen M+S haben muss. Hier gibt es Widersprüche, denn es steht nur, dass Reifen die Eigenschaften wie in den Richtlinien beschrieben erfüllen müssen:


"(3a) Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, welche die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen)."


Was solche Eigenschaften von Reifen sind, beschreibt die Richtlinie 92/23/EWG (EWG = Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (nunmehr Europäische Union)) an exakt der Stelle, die o.g. Entwurf zitiert: Anhang II Nr. 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG. Dort steht geschrieben:


"2.2 „M + S-Reifen“: Reifen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, daß sie vor allem in Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen. Das Profil der Lauffläche der M + S-Reifen ist im allgemeinen durch größere Profilrillen und/oder Stollen gekennzeichnet, die voneinander durch größere Zwischenräume getrennt sind, als dies bei normalen Reifen der Fall ist;"




Damit ist unzweideutig klar, was der (deutsche) Gesetzgeber konkret als Winterreifen versteht:
(mindestens) „M + S-Reifen“ (Man achte auf die Anführungszeichen im Gesetzestext der Richtlinie 92/23/EWG). Die Richtlinie 92/23/EWG erwähnt direkt am Anfang den Begriff "Reifen", ohne näher auf eine Gummimischung oder ähnliches einzugehen und ebenfalls findet sich in der Richtlinie nicht die Vorschrift, dass ein Reifen einen M+S-Aufdruck haben muss, um als solcher zu gelten. Der deutsche Gesetzgeber bezieht sich in seinem Gesetzestext lediglich auf die in Anhang II Nr. 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG erwähnten Eigenschaften. Darüber hinaus ist die Bezeichnung M+S nicht geschützt und ebenso auf vielen Sommerreifen zu finden, da die Reifenhersteller diese Bezeichnung nach eigenem Ermessen aufdrucken können, ohne irgendwelche vorgeschriebenen Reifentests durchzuführen - da nicht vorhanden bzw. nicht vorgeschrieben.
Der Gesetzgeber hat verschiedene Fahrzeuge u.a. Land- und Forstwirtschaftliche Fahrzeuge generell aus der Pflicht entbunden, da diese in der Regel ohnehin ein grobstolliges Reifenprofil aufweisen und meist bauartbedingt keine M+S-Reifen für diese Fahrzeuge erhältlich sind.
Dass es für Quads oder ATV ohnehin fast nur Reifen mit einer im Vergleich zu PKW sehr viel weicheren Gummimischung und einem sehr groben Profil gibt, die jedoch keine M+S-Kennung haben, hat der Gesetzgeber offenbar verschlafen.

Wortgenau erfüllt ein grobstolliger Geländereifen für Quad +ATV alle Auflagen aus der EWG Verordnung 2.2
1. breitere Rillen zwischen den Stollen
2. und/oder grobe Stollen mit weiten Zwischenräumen
Mit anderen Worten kommen dabei auch weitgehens alle Mischbereifungen in Frage die es für Quad/ATV zu kaufen gibt und keine M+S-Bezeichnung haben
Gelände oder Mischreifen haben auch fast ausschließlich eine mittlere Härte was im Vergleich zum PKW denen der Winterreifen entspricht.


Es sollte also kein Problem sein einem Beamten das mit dem oben genannten klar zu machen, auch wenn er gerne ein M+S sehn würde.....es gibt keines und es wird so schnell auch keines geben.

gruß Hell

 

zur Auswahl

QUADREIFEN

Ballonreifen

Geländereifen

Mischreifen

Straßenreifen

Winterreifen

WICHTIGE REIFENINFOS

Produktionsdatum (DOT)

Prüfzeichen E

Reifentragfähigkeit

Speedindex Reifen

Umrechnungstabelle Luftdruck

Was ist Was (Reifen/Felge) Reifengröße

Zulässiges Gesamtgewicht eines Quad / ATV

Kennzahl auf dem Reifen (LI) und Reifentragfähigkeit in (kg) pro Reifen zur Auswahl

Die Fahrzeugbelastung errechnet sich dann aus allen Reifen zusammen
LI 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 LI
kg 45,0 46,2 47,5 48,7 50,0 51,5 53,0 54,5 56,0 58,0 60,0 61,5 63,0 65,0 67,0 69,0 71,0 73,0 75,0 77,5 80,0 kg

LI 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 LI
kg 82,5 85,5 87,5 90,0 92,5 95,5 97,5 100 103 106 109 112 115 118 121 125 128 132 136 140 145 kg
 
LI 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 LI
kg 150 155 160 165 170 175 180 185 190 195 200 206 212 218 224 230 236 242 250 257 265 kg
 
LI 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 LI
kg 272 280 290 300 307 315 325 335 345 355 365 372 387 400 412 425 437 450 462 475 487 kg
 
LI 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 LI
kg 500 515 530 545 560 580 600 615 630 650 670 690 710 730 750 775 800 825 850 875 900 kg

 

Umrechnungstabelle für den Luftdruck zur Auswahl

kPa 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 150 160 170 180 190 200 210 kPa
bar 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,1 bar
kg/cm2 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,1 kg/cm2
p.s.i. 1 3 4 6 7 9 10 12 13 14 16 17 19 20 22 23 25 26 28 29 30 p.s.i.
 
kPa 220 230 240 250 260 270 280 290 300 320 340 360 380 400 450 500 600 700 800 900 1000 kPa
bar 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 3,9 3,0 3,2 3,4 3,6 3,8 4,0 4,5 5,0 6,0 7,0 8,0 9,0 10,0 bar
kg/cm2 2,2 2,3 2,4 2,6 2,7 2,8 2,9 3,0 3,1 3,3 3,5 3,7 3,9 4,1 4,6 5,1 6,1 7,1 8,2 9,2 10,2 kg/cm2
p.s.i. 32 33 35 36 38 39 41 42 44 46 49 52 55 58 65 72 87 101 116 130 145 p.s.i.
 

Speedindex zur Auswahl

Zeichen A1-A8 B C D E F G J K L M N P Q R S T U H V W Y ZR

Max Geschwindigkeit in km/h

40 50 60 65 70 80 90 100 110 120 130 140 150 160 170 180 190 200 210 240 270 300 >240

 

Produktionsdatum (10) zur Auswahl

Bisheriges Verschlüsselungs-System: Die letzten 3 Ziffern der sog. "DOT"-Nummer geben das Herstellungsdatum wieder. Die ersten beiden Stellen nennen die Produktionswoche, die letzte Ziffer ist die Endzahl des Jahres. Beispiel: 358 =35. Woche 1998. Dass wir es mit den 90-iger Jahren zu tun haben, wird im Allgemeinen noch durch ein kleines Dreieck (rechts neben der 3-stelligen Zahl) angezeigt. Die neue Kennzeichnung ab 1.1.2000: Jetzt 4-stellige Schlüsselnummer. 0302 = 3. Woche 2002. <> 03 (Woche) 02 (Das Jahr von 2000)

Was ist Was? zur Auswahl

Reifenaufbau

Reifengröße und deren verwirrende Bezeichnung

22x7-10 Alle Angaben sind in Zoll angegeben und 1 Zoll hat 25,4mm oder 2,54cm

Bedeutet: 22 Zoll ist der Reifendurchmesser 7 Zoll ist die Reifenbreite und 10 Zoll ist der Felgendurchmesser. Die Reifenhöhe errechnet sich wie folgt: Reifendurchmesser minus Felgendurchmesser und das ganze durch 2 Teilen!

Gerade bei der Bereifung aus dem Asiatischen Raum ist auf das Prüfzeichen (E o. e) zu achten. Ist dieses nicht vorhanden, sind diese auch nicht im Europa zugelassen

Prüfzeichen "E": zur Auswahl

Das "ECE-Prüfzeichen" wird als E oder e dargestellt, es bestätigt die Einhaltung der europäischen Norm (ECE- R 30). Die anhängende "12" weist z.b. auf Österreich als Prüfungsland hin.

Achtung: Seit dem Produktionsdatum 1.10.98 (40. Woche 98, entspricht DOT-Nummer 408) ist diese Kennzeichnung der Reifenflanke in Europa Pflicht. An einem Fahrzeug dürfen keine Reifen montiert sein, die, sofern nach dem 1.10.98 produziert, dieses Prüfzeichen nicht aufweisen. Bei der Hauptuntersuchung ("TÜV") würde das als "schwerer Mangel" am Fahrzeug eingestuft.

 

Zulässiges Gesamtgewicht eines Quat oder ATV zur Auswahl

Die Belastbarkeit eines Quad setzt sich aus der Summe aller LI (Reifentragfähigkeit) zusammen.

Der LI steht immer vor dem Geschwindigkeitsindex.

Ein Beispiel am AEON OVERLAND 180 II und an der COBRA 180 II

Beim Overland z.b. 32J auf dem 22 Zoll Hinterrad, was bedeutet: bis 112 kg belastbar und bis 100km/h zugelassen.
Sind zusammen mit den Vorderrädern 18J (75kg) 112kg +112kg +75kg +75kg = 374kg
Abzüglich des Fahrzeuggewichtes von 175kg sind es dann 199kg Zuladung inklusive Fahrer.

Bei der COBRA steht dort leider nur 30F auf dem 21 Zoll Hinterrad, was bedeutet: bis 106 kg belastbar und bis 80 km/h zugelassen. Sind mit beiden Vorderreifen 362kg Gesamtgewicht. Sind immer noch 187kg Zuladung inkl. Fahrer.

In den Papieren steht aber 165 Kg Fahrzeuggewicht, haben sie bei der Messung vorher die Gepäckträger demontiert und den Motor ausgebaut? Zul. Gesamtgewicht soll 340kg sein, nach was gehen die Herren? Da werden wieder irgendwelche Werte aus der Luft gegriffen.

 

Quad- Bereifung

Es gibt verschiedene Bereifungen für Quad und ATV.

Sommerbereifung + Winterbereifung zur Auswahl

Einige Leute versuchen krampfhaft in der kalten Jahreszeit nach geeigneten Winterreifen für das Quad oder ATV zu suchen.
Es gibt aber für diese Fahrzeuge keine „Winterbereifung“, da die Geländebereifung schon
für jedes Wetter und für alle festen oder losen Untergründe, einschließlich Schnee, geschaffen wurde.
Wer also eine geländegängigen Reifen mit groben Profil fährt sollte sich um Schnee und Eis keine weiteren Gedanken machen, denn diese Reifenart ist nicht nur für die Wildnis konzipiert, sondern auch für Fahrten durch den hohen Norden, durch Eis und Schnee.
Man sollte aber nicht erwarten, dass man damit auch durch 50 cm hohen Schnee fahren kann, dafür gibt es dann wiederum Schneeraupen (sehr teuer) und Kufen.
Winterreifen könnten in Zukunft bei der weiteren Verbreitung von Quad und ATV auf Straßenreifenbasis auch herausgebracht werden. Geländereifen sind aber im Winter zu bevorzugen.

Straßenbereifung + Geländebereifung / Mischreifen

Straßenreifen zur Auswahl

Ein Straßenreifen erkennt man an dem recht feinen Profil. Viele kleine Stollen die meist schräg von tiefen Nuten durchzogen sind. Während die Stollen die Auflage zum Untergrund bilden, haben die Nuten die Aufgabe die Stollen beweglich zu halten. Damit können diese sich nach allen Seiten leicht neigen (Kurvenfahrt / Beschleunigung / Bremsen / Abrollen). Die Nuten haben auch eine andere wichtige Funktion, sie leiten bei Wasserdurchfahrten das Wasser an den Stollen vorbei um ein Aquaplaning zu verhindern.
 
Viele bevorzugen aus optischen und akustischen Gründen breite flache Straßenbereifung, meist auch noch in kleinem Durchmesser mit einem Profil wie es bei Sommerreifen üblich ist.
Vorteil dabei ist das ein Quad damit sehr ruhig läuft und die Abrollgeräusche sehr gering sind.
Diese Art von Bereifung passt aber nun gar nicht zur gedachten Geländetauglichkeit eines Quad oder ATV.
Es dient ausschließlich für die reine Straßennutzung und hat im Gelände sowie im Winter rein gar nichts zu suchen. Dadurch erhöht sich der Treibstoffverbrauch im Alltag weil die Reibung bei solchen breiten Reifen im Verhältnis zum Fahrzeug viel zu groß ist.
Problem dabei ist, dass die Fahrsicherheit auch darunter leidet.
Viele denken breite Reifen erhöhen die Sicherheit beim schnellen fahren in Kurven, aber dem ist nicht so. Eine breite Spur erhöht die Fahrsicherheit, aber nicht breite Reifen. Hat schon jemand ein Rennmotorrad gesehen das breite Reifen hat? Nein, da ist selbst in kurven nur eine kleine Fläche die den Asphalt berührt und dennoch eine sichere Kurvenlage garantiert. Der Anpressdruck ist hier ausschlaggebend und die Reifenmischung.
Wenn die Reifenfläche sich erhöht, verringert sich der Anpressdruck auf den Untergrund, weil das Fahrzeug ja nicht schwerer wird. Kommt nun Staub oder Feuchtigkeit dazu rutscht ein breiter Reifen mit wenig Anpressdruck schneller weg als ein schmaler Reifen mit hohem Anpressdruck.
Fazit: Breite Reifen dienen nur der Optik, aber nicht der Fahrsicherheit.

Geländereifen zur Auswahl

Ein Geländereifen erkennt man durch große einzelne Stollen die sich vom Reifen Abheben und eher an ein kleines Schaufelrad erinnern, als an einen Reifen. Auch hier gibt es Stollen und Nuten, nur das der Abstand zwischen den Stollen so groß ist, dass man die Zwischenräume nur noch als freie Reifenfläche ohne Profil war nimmt.
Diese Reifen sind für das unebene Gelände entwickelt worden um nicht im Schlamm stecken zu bleiben. Auch auf Schnee, Sand, Asphalt sind diese Reifen einsatzfähig.
Auf der Straße haben diese aber durch die großen Stollen schlechtere Fahreigenschaften. Die Stollen sind zu groß und zu starr um sich in schnellen Kurven gut der Straße anzupassen. Bei nassem Wetter neigen die Geländereifen, auf Asphalt, dazu wegzurutschen. Man sollte also bei feuchter Fahrbahn etwas langsamer in eine Kurve gehen als mit Straßenreifen. Auch bei starken Bremsungen auf nasser Fahrbahn sind Geländereifen schlechter.  Außerdem entstehen extrem starke Abrollgeräusche bei schneller Fahrt, die den Motor meist um das doppelte übertönen.
Fazit: Geländereifen nur mit mehr Vorsicht auf der Straße nutzen und auf eine gute Gummimischung achten die nicht zu hart ist. Bei Heckgetriebenen Fahrzeugen reicht meist wenn man die angetriebene Achse mit Geländereifen bestückt und auf der gelenkten Achse besser weiche Straßenreifene aufzieht die bei trockenen und nassem Wetter eine bessere Kurvenhaftung ermöglichen und bei Notbremsungen nicht so schnell rutschen wie Gelängereifen.

Mischreifen zur Auswahl

Mischreifen erkennt man an ihren doch recht großen Stollen, die aber eine viel größere Fläche aufweisen als bei einem Geländereifen. Auch sind hier die Nuten viel schmaler als bei den Geländereifen, aber immer noch weit aus breiter als bei Straßenreifen.
Hier kommt es auf die Gummimischung an, ob ein Reifen gute Haftung hat.
Diese Reifen können Auf der Straße und im leichten Gelände gefahren werden. Auch im Winter neigt diese Reifenart bei Schnee nicht so leicht zum rutschen. Die breiten Nuten geben einen gewissen Halt im losen Schnee. Auf Eis sind diese Reifen aber genau wie Straßenreifen absolut ungeeignet und gleiten weg. Im schlammigen oder feinsandigen Gelände geben sie nur bedingt die Kraft des Motors auf den Untergrund ab, aber auf Wiesen und Schotterpisten zeigen sie ihr wahres Gesicht und bieten die optimale Mischung aus glatten Straßenreifen und groben Geländereifen.

Ballonreifen Standartbereifung für Quad und ATV zur Auswahl

Die so genanten Ballonreifen sind dafür entwickelt worden um beim befahren, im Landschaftsbereich, weniger Bodenschaden hervorzurufen. Das gilt aber nicht wenn man die Antriebsräder durchdrehen lässt, dass ist dann wie ein Fräser der alles umpflügt. Aus dem Grund sind Quads auch nicht so gern auf Grünflächen gesehen. Es liegt aber nur an einigen Fahrern, die sich nicht beherschen können und somit den andern vorsichtigen Quadlern den Spaß, durch ein Verbot seitens des Grundstückbesitzers, nehmen.
Ein Ballonreifen mit groben Stollen hat eine kleinere Auflagefläche als ein normal geformter Reifen, er zerdrückt damit weniger Bodenfläche. Er sinkt auch in weichen Untergründen nicht so leicht ein. Umso tiefer der Reifen einsinkt, desto mehr Auflagefläche bietet er nach allen Seiten. Da die Stollen bis an die Reifenflanke hochgezogen sind wird somit auch eine optimale Kraftübertragung zum Untergrund gewährleistet.