Wer in diesen Tagen Angst hat, dass er auf Grund neuer Gesetze, die falsche Bereifung hat und ein Strafzettel oder eine Teilschuld bei einem Unfall hat kann beruhigt sein.
einfach den folgenden Text kopieren und mitführen und dann dem Beamten bei Blabla auf die Nase drücken und freundlich sein
8-)



Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)

I. Allgemeine Verkehrsregeln

§2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

(1) Fahrzeuge müssen die Fahrbahnen benutzen, von zwei Fahrbahnen die rechte. Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn.

(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr, beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.

(3) Fahrzeuge, die in der Längsrichtung einer Schienenbahn verkehren, müssen diese, soweit möglich, durchfahren lassen.

(3a) Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, die die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen). Kraftfahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 im Sinne der Anlage XXIX der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in der Fassung vom 26. April 2012 (BGBl. I S. 679) dürfen bei solchen Wetterverhältnissen auch gefahren werden, wenn nur an den Rädern der Antriebsachsen M+S-Reifen angebracht sind. Satz 1 gilt nicht für Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft sowie für Einsatzfahrzeuge der in § 35 Absatz 1 genannten Organisationen, soweit für diese Fahrzeuge bauartbedingt keine M+S-Reifen verfügbar sind. Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung Anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen. Ab

wann gilt die gesetzliche Winterreifenpflicht?

Die gesetzliche Winterreifenpflicht gilt mit dem Inkrafttreten der geänderten Norm gem. § 2 Abs 3a Satz 1 und 2 Straßenverkehrsordnung (StVO) ab dem 04.12.2010. Was regelt die gesetzliche Winterreifenpflicht? Die gesetzliche Winterreifenpflicht schreibt vor, bei welchen winterlichen Wetterverhältnissen nur mit Winterreifen gefahren werden darf. Danach dürfen Kraftfahrzeuge bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte nur mit sog. M+S-Reifen (Matsch & Schnee-Reifen) gefahren werden.

Nach der Neuregelung des § 2 Abs. 3a Satz 1 und 2 StVO ein Kraftfahrzeug auf verschneiten oder vereisten Straßen nur mit solchen Reifen gefahren werden, die die Eigenschaften gemäß Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG erfüllen. Danach müssen das Laufflächenprofil und die Struktur von M+S-Reifen so konzipiert sein, dass diese Reifen auf Matsch und Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als Sommerreifen.

Für welche Fahrzeuge gilt die Winterreifenpflicht?

Die Winterreifenpflicht gilt grundsätzlich für alle Kraftfahrzeuge, das heißt für sämtliche Landfahrzeuge, die durch Maschinenkraft bewegt werden, ohne an Bahngleise gebunden zu sein. Der Winterreifenpflicht unterliegen daher auch Motorräder. Ausgenommen von der Winterreifenpflicht sind nicht maschinenkraftbetriebene Fahrzeuge, wie beispielsweise Anhänger, Wohnwagen oder Fahrräder etc.

Land- u. forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sind ebenfalls von der Winterreifenpflicht ausgenommen, weil diese in der Regel mit derart grobstolligen Reifen oder Ganzjahresreifen ausgerüstet sind, dass sie auch bei winterlichen Wetterverhältnissen eingesetzt werden können, ohne eine Gefahr oder eine Behinderung für die übrigen Verkehrsteilnehmer darzustellen.

Anmerkung! (Händler) Es handelt sich hierbei auch nur um Fahrzeuge bis 400Kg. Die meisten wiegen zwischen 160Kg und 280kg.

Grobstollige Reifen nennt man auch Geländereifen und die Bereifung für ZM und LOF ist die selbe wie für VKP! Die angeblichen Ganzjahresreifen sind nichts weiter als die Straßenreifen, wobei die Wintertauglichkeit nur durch die " MAXXIS SPEARZ " mit weicher Gummimischung gewährleistet wird. Ab einer Mischbereifung ist ein Quad voll Wintertauglich bis der Motor nicht mehr will oder das Fahrzeug durch den weichen Untergrund versinkt.

PS: Es gibt inzwischen zwar Bereifung für Quads mit M+S Bezeichnung, aber ohne Schneeflocke weil es die gleiche Bereifung ist ist wie vorher absolut geeignet für jede Schnee und Eisdecke die ein Quad tragen kann Es gibt für Quads keine Winterreifen weil Quads schon seit Beginn der Zeit mit vergleichbaren Reifen fahren.

" Im Normalfall fährt aber jedes Quad mit Miachbereifung durch Schnee und Eis besser als ein KFZ mit Winterreifen! Und jedes mal wird das KFZ beim Brem- Beschleunings und Ausweichtest unterliegen weil es zu schwer ist. Nicht das Quad ist ein Hindernis im Winter sonder KFZ, LKW und KRAD!

Mit Geländereifen ist jedes Quad ein echtes ATV (All Terrain Vehicle) und kein M+S Reifen mit oder ohne Schneeketten ist da vergleichbar. Bei Wetterverhältnisse bei denen Autos und LKW´s mit Winterreifen und Schneeketten nicht mehr von der Stelle kommen fahren Quads mit Geländereifen weiter und ziehen diese zum Teil wieder raus. "

 

III. Begriff des Winterreifens

Die alte Regelung enthielt in § 2 Abs. 3a StVO a.F. keine Definition des Begriffs des Winterreifens (vgl. dazu Burhoff VRR 2006, 168; ders. VA 2006, 88; Hentschel/Dauer/König, Straßenverkehrsrecht, 40. Aufl., 2009, § 2 StVO Rn. 72a). Eine entsprechende konkrete Regelung enthält aber auch die Neufassung der Vorschrift nicht. In der Literatur wird allerdings vertreten, dass in § 36 Abs. 1 S. 3 StVZO eine Legaldefinition des Begriffs enthalten ist (vgl. Schubert DAR 2006, 116 zur alten Regelung). § 2 Abs. 3a StVO verweist wegen der erforderlichen Beschaffenheit der verwendeten Reifen nur auf den Anhang II 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG. Aber auch dort ist aber nicht definiert, was unter einem „Winterreifen“ zu verstehen ist, sondern lediglich beschrieben, was sog. „M+S Reifen“ sind. Nach derzeitigem EU-Recht gilt:

„M+S-Reifen sind Reifen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem in Matsch und frischem oder schmelzenden Schnee bessere Fahrleistungen gewährleisten als normale Reifen. Das Profil der Laufflächen der M+S-Reifen ist im Allgemeinen durch größere Profilrillen und/oder Stollen gekennzeichnet, die voneinander durch größere Zwischenräume getrennt sind, als dies bei normalen Reifen der Fall ist.“ .


Es sollte also kein Problem sein einem Beamten das mit dem oben genannten klar zu machen, auch wenn er gerne ein M+S mit Schneflocke sehn würde.....es gibt keines und es wird so schnell auch keines geben bis auf das freiwille bedrucken der Geländereifen mit M&S

gruß Hell

Zurück zum Wetter