Bilder vergrößern, einfach ins Bild klicken!

Quadtuning - Berlin
Bilder schließen, einfach ins Großbild klicken!

COBRA 180 II

Dynojet Nadeldüse geöffnet Strömungsbremse Drossel beseitigt Zylinderkopfseite Vergaserseite Vario Stellbereich Magnetschrauben
Funktion Abgase 1Füllung Schalldämmung Füllung Fertig lackier Drossel entfernt Tuning Auspuff Gepäckträger
Motorlager Lagerung unten
Schweißnähte Ergänzungen Zündungsänderung Vollsynthetic Slick 50 Luftfilterkasten Motorlagerung Motorlagerung unten

 

Bei einem Reifendurchmesser hinten von 21 Zoll

Orginal 17/32 = 67 KmH
Vorne 18/32 = 73 KmH
Hinten
17/28 = 82 KmH
Vorn + Hinten 18/28 = 87 KmH

Was wurde bei der Cobra denn alles getan?

Als erstes kamen der Vergaser und der Ansaugkrümmer dran.
Der Ansaugkrümmer wurde so erweitert das er mit dem Ansaugkanal und dem Vergaserausgang gut harmoniert und nicht alles so einschnürt.
Der Vergaser wurde vergrößert und auch das Ansprechverhalten wurde geändert. Die Hauptdüse, Nadeldüse und Düsennadel, sowie der Schieber.

Das merkte man dann sofort, die Kiste fuhr nicht nur besser, sondern auch schneller als vorher. Der Durchzug erhöhte sich.
Dann kam die Ritzel- Änderung hinten zum 28 iger mit gleichzeitigem Wechsel zu einer
O-Ringkette was den Anzug aber wieder ganz schön ausbremste. Nun wurde das Sicherheitsrelais kurzgeschlossen und entfernt, ebenso der Rückwärtsgangschalter tot gelegt. Nun blieb die Kiste auch in jeder Lage an und muckte nicht mehr rum.

Jetzt kam ein kompletter Ölwechsel im Motor und Getriebe mit Vollsynthetic - Öl + Slick 50. Auch wurden 3 Magnete gegen verschleißfördernde Stahlabrieb eingesetzt, einer unter dem Ölsieb, dass so gut wie keine Wirkung bei Spänen unter 1 mm hat, an der Ablassschraube und im Getriebe, in der Ablassschraube ( in dem sich schon nach kurzer Einfahrzeit viele Stahlspäne ansammeln).
Der Motor lief nun samtweich und ruhiger als mit dem vorgeschriebenem Öl. Auch das Schalten ging nach langer Fahrt leichter.


Jetzt wurde der Auspuff verändert. Die größte Drossel sitzt im Hosenrohr und ist eine Verengung an der ersten Biegung. (Billigproduktion).
Die nächste Drossel sitzt im Auspuffendrohr. Eine lange gelochte Röhre die schnell zurostet und den Durchgang merklich noch weiter verkleinert. Der Auspufftopf besteht aus 3 Kammern und ist leer. Durch eine Verschachtelung der Kammern, die durch flachgedrückte (zu kleine Röhren) verbunden sind wird ein längeres System mit 3 Töpfen erreicht. Da die Originaloptik erhalten bleiben musste (mit Zulassungsnummer) wurde das Innenleben geändert und als Endrohr ein größeres Edelstahlrohr gewählt und eingeschweißt.
Nach der Auspuffbearbeitung hatte der Sound eine sehr starke Ähnlichkeit wie eine 500 ter Enduro. Zumindest meinten Anwohner immer eine gehört zu haben, aber außer der Cobra gab es da nichts.

Die Lichtanlage wurde nur noch mit einem Lastwiderstand betrieben, dafür aber nur mit eingeschaltetem Licht, da sich die Spannung sonst zu sehr erhöht und die Batterie und andere Geräte schädigen kann.

Die Variomatik wurde so verändert, das der ungenutzte Bereich nun auch Arbeit vollrichten kann und die Kiste auf über 87 brachte ( allerdings noch mit abgenutzem Antriebsriemen unter ( Verschleismaß min 19 mm) ist 18,6 mm). Dieser verabschiedete sich ca. 1000 km später dann ganz. Der Kettenspanner wurde notdürftig repariert, weil die Feder zuvor gebrochen ist und eine andere nicht zur Hand war.

Jetzt fehlte noch ein anderer Zündzeitpunkt um den Spritverbrauch zu senken und den Drehmoment zu erhöhen. Das bewirkte, dass der Gashahn sehr empfindlich wurde und die volle Leistung schon bei weniger Gas da war, also eine Spritersparnis.
Nun folgte noch die Entdrosselung des Luftfilterkastens und das einsetzen eines nichtkäuflichen Sportluftfilters, der aus dem Originalen und einer Malossi Sportfiltermatte gefertigt wurde.

Der Reifendruck wurde von 0,4 Bar vorn und 0,5 Bar hinten auf 0,8 Bar gebracht.

Leider ist der Besitzer noch nicht dazu in der Lage gewesen nach meinen Anweisungen die Spritzufuhr noch etwas zu erhöhen. Damit läuft die Kiste immer noch etwas zu mager, aber im unteren grünen Bereich. Ein Durchschnittsverbrauch von ca. 3,5 Litern auf 100 km wurde trotz scharfer Fahrweise vom Besitzer ermittelt. Der Verbrauch vor der Umarbeitung lag bei 5,5 Litern auf 100 km. Danach bei 4,5 Liter trotz scharfer Fahrweise!


Da der Motor sich ohne Motorlager unten am Getriebeblock stark verwindet brechen gern die Hosenrohre und auch die hinteren Motorlager, was ein neuen Motor bedeutet. So wurde kurzerhand ein Notlager an die Karosse geschweißt um ein seitliches verdrehen des Motors zu verhindern. Danach lief er gleich ruhiger beim beschleunigen und eine anscheinende Unwucht im Motor war damit verschwunden.


Einige Schweißnähte wurden speziell im hinteren Lastbereich verstärkt weil eine Änderung des Gepäckträgers in Planung war. Die Auspuffhalterung wurde aus Baustahl  neu gefertigt und eingeschweißt. Das ganze wurde dann verschliffen und  mit Hammerit in Silber überpinselt. Eine Verstärkung des Gepäckträgers wurde vorgenommen und Aufnahmen für eine nach hinten überstehende Kofferhalterung angeschweißt. Leider wurde der Koffer, vom Gewicht her) überfüllt und somit brach der Originalhalter zwischen den Schweißnähten nach einigen Sprüngen durch. Eine weitere Verstärkung sollte bei der Cobra unbedingt erfolgen. Der Gepäckträger am Overland ist weit aus haltbarer.
geändertes Handbuch